Weit Lasst die Fahnen Wehen [Vers 1] Weit lasst die Fahnen wehen Wir woll’n zum Sturme gehen Frei nach Landsknechtsart. Lasst den verlor’nen Haufen Vorwärts zum Sturme laufen Wir folgen dicht geschart. [Vers 2] Die Mauern wir erklettern Die Türme wir zerschmettern Und in die Stadt hinein. Wer uns den Lauf will hemmen Sich uns entgegenstemmen Der soll des Teufels sein. [Vers 3] Es harren unser drinnen Wenn wir die Stadt gewinnen Viel Gold und Edelstein Das wird ein lustig Leben Bei unserm Lager geben Bei Würfelspiel und Wein. [Vers 4] Die Reihen fest geschlossen Und vorwärts unverdrossen! Falle wer fallen mag. Kann er nicht mit uns laufen So mag er sich verschnaufen Bis an den jüngsten Tag.
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